You Know you love me ... xoxo S.

Was mach ich hier , wo komm ich her, kann nicht mehr weiter, ich will nicht mehr...! Mein Kopf tut weh , mein Magen ist leer. Die Stimme in meinem Kopf, verdirbt mich. Doch ich kann nichts tun, ich kann nichts machen. Ich hab gedacht ich kann es schaffen, es zu lassen , doch es geht nicht. ?
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WAS SIND ESSSTÖRUNGEN?


Essstörungen sind Verhaltensstörungen mit meist ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden. Zentral ist die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“.

Sie betrifft die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung und hängt mit psychosozialen Störungen und mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen. Wenn die Störung zwanghaft ist, spricht man von Sucht oder Abhängigkeit.

Arten von Essstörungen
Zu den Essstörungen gehören Magersucht (Anorexia nervosa), Bulimie (Bulimia nervosa), die unspezifische Esssucht, sowie die spezielle Binge Eating-Form der Essucht.

Die einzelnen Störungen sind nicht klar gegeneinander abgrenzbar. Oft wechseln die Betroffenen von einer Form zur anderen und die Merkmale gehen ineinander über und vermischen sich.

Frauen sind verstärkt betroffen. Bei ihnen treten auch Störungen im Menstruationszyklus auf, bis zum totalen Aussetzen der Menstruation (Amenorrhoe).

Mittelpunkt aller Essstörungen ist die zwanghafte Beschäftigung mit dem Thema Essen.

Bei allen chronisch gewordenen Essstörungen sind lebensgefährliche körperliche Schäden möglich (Unterernährung, Mangelernährung, Fettleibigkeit).

Wann handelt es sich tatsächlich um eine Ess-Störung?
Die Übergänge zwischen „normal“ und „krankhaft“ sind von vielen Faktoren abhängig.

Ein Mensch, der aus religiösen oder ideologischen Gründen besondere Ernährungsformen pflegt oder gar sich selbst kasteit, ist nicht unbedingt essgestört. Ebenso wenig wie jemand, der sich unbekümmert ein Zu viel an Kilos auf die Rippen isst.

Eine Essstörung kann sich jedoch in einem ideologisch verbrämten Umfeld etablieren oder dadurch aufrechterhalten werden.

Manche Ess-Süchtige sind körperlich und in ihrem Verhalten völlig unauffällig - die Sucht spielt sich bei ihnen ausschließlich im Kopf ab.


Psychologische Wirkmechanismen bei Essstörungen
Bei allen Essstörungen handelt es sich um Sucht-Mechanismen oder Abhängigkeit. Obwohl der Begriff „Sucht“ nicht von „suchen“ kommt, steht psychologisch hinter der Sucht immer eine stellvertretende Suche nach Beziehung, Liebe, Glück, Kontakt, Lust, Zufriedenheit usw., die natürlich auf diesem Weg erfolglos bleibt.

Eine Essstörung ist ein Ersatz
Im Wesentlichen handelt es sich um eine Ersatzhandlung, bei der die geistige und emotionale Energie auf die Auseinandersetzung mit dem Suchtmittel gerichtet ist. Die Notwendigkeit menschlicher Kontakte und oft auch die Anforderungen des Alltags werden missachtet.

Bei den Essstörungen ist das Suchtmittel weniger die Nahrung an und für sich, sondern die Beschäftigung mit Ernährung und dem eigenen Körperbild.

Wie bei allen Süchten sind die Suchtmittel veränderlich und die vielfältigen Formen der Essstörung können ineinander übergehen und sich vermischen.




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