You Know you love me ... xoxo S.

Was mach ich hier , wo komm ich her, kann nicht mehr weiter, ich will nicht mehr...! Mein Kopf tut weh , mein Magen ist leer. Die Stimme in meinem Kopf, verdirbt mich. Doch ich kann nichts tun, ich kann nichts machen. Ich hab gedacht ich kann es schaffen, es zu lassen , doch es geht nicht. ?
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Ich habe Tage über dem Klo verbracht.
Ich habe Massen von Essen verschlungen.
Ich habe nicht schlafen können, vor Schmerzen.
Ich habe gekotzt, weil ich nichts mehr fühlen wollte.
Ich habe gekotzt, weil ich etwas fühlen wollte.
Ich habe gegessen, weil ich kotzen wollte.
Ich habe gekotzt, um weiter essen zu können.
Ich konnte nicht schlafen, aus Vorfreude wegen all dem Essen, am nächsten Tag.
Ich bin aufgestanden,  habe mich nicht einmal gewaschen, sondern gleich gefressen.
Dann hab ich mich gewaschen, aber nur, um nach draußen zum Bäcker gehen zu können.
Ich habe bei 5 verschiedenen Bäckern Gebäck gekauft, um nicht aufzufallen.
Ich kannte das Angebot - die besten, und leckersten Sachen von jedem dieser Bäcker auswendig.
Ich bin mit dem Essen nach Hause gerannt.
Ich habe schon beim Kotzen an das nächste Fressen gedacht.
Ich bin zum Supermarkt gefahren.
Ich habe Tüten von Essen gekauft.
Ich habe alles davon aufgefressen. Teilweise schon auf dem Rückweg.
Ich habe mir Kekse gebacken.
Ich habe den rohen Teig gefressen.
Ich habe mir wieder Kekse gebacken.
Als sie fertig waren, habe ich alle aufgefressen.
Ich bin zum Dönerkepab gelaufen.
Ich habe auf dem Rückweg schon alles verschlungen.
Ich habe während dem Kotzen Gott angebetet, mich jetzt sterben zu lassen.
Ich bin nicht gestorben, also habe ich weiter gefressen.
Ich habe erst aufgehört, als ich Blut erbrochen habe.
Ich bin ins Bett gegangen und habe mich vor Schmerzen zusammengerollt.
Ich habe mich wieder auf das ganze Essen am nächsten Tag gefreut.
Ich habe Tage so verbracht.
Ich habe Nächte so verbracht.
Ich fuhr kurz vor Ladenschluss zum Supermarkt.
Ich kaufte Unmengen an Fressen.
Ich hatte Angst, an der Kasse erwischt zu werden, dass man es mir ansieht.
Ich habe Nachts um 2 den 5 Fressanfall des Tages bekommen.

Ich hatte in meinem Zimmer einen Eimer stehen, in den ich kotzte.
Ich habe mir später eigene Eimer gekauft.
Ich habe diese Eimer immer noch an ihrem Platz stehen.
Ich habe diesen Eimer tagelang nicht entleert.
Ich habe Essen geklaut, weil ich kein Geld mehr hatte.
Ich habe Kaugummi geklaut, um den Geruch nach Erbrochenem wegzubekommen.
Ich habe Abführmittel genommen.
Ich habe geschissen und geschissen.
Ich habe geschissen, bis nur noch der Tee, den ich kurz zuvor getrunken hatte und Blut auszuscheißen möglich war.
Ich habe mich 30 mal am Tag gewogen.
Ich konnte mich nicht mehr im Spiegel ansehen.
Ich habe bei McDonalds gekotzt.
Ich habe im Restaurant gekotzt.
Ich habe in der Mensa gekotzt.
Ich habe in der Schule gekotzt.
Ich habe im Urlaub gekotzt.
Ich bin extra früher aufgestanden, um vor der Schule noch mein Frühstück auszukotzen.
Ich bin im niedrigsten Gang Fahrrad gefahren und musste absteigen und laufen, weil ich nicht mehr konnte.
Ich kam dadurch immer wieder zu spät.
Ich saß in der Schule und hatte Angst aufzustehen und umzukippen.
Ich saß in der Schule und habe mich aufs Fressen gefreut.
Ich habe nichts mehr für die Schule getan um zu fressen.
Ich habe die Schule geschwänzt um zu fressen.
Meine Mutter dachte, ich nehme Drogen, weil meine Augen so glasig waren und ich so dunkle Schatten unter den Augen hatte.
Meine Schwester dachte das gleiche.
Ich habe gelogen und betrogen.
Ich dachte, ich würde über der Toilette sterben.
Ich habe überlebt.


Bulimie ist nichts spaßiges ist.  Es ist die reinste Hölle.
Bulimie ist nicht, mal eben ein wenig von seinem Mittagessen wieder auszukotzen. Vielleicht ist es das am Anfang noch.
Aber die Bulimie erobert sich mehr und  mehr Raum. Die Hemmschwelle, sinkt immer mehr. Was passiert wird einem immer und immer egaler. Man denkt jeden Tag, zu jeder Stunde nur noch ans Fressen.
Man hasst sich selber für seine “Willenslosigkeit”.
Aus einmal die Woche kotzen wird plötzlich jeden Tag, dann macht man es 8 mal täglich. Man schafft es nicht mehr, irgendetwas in sich zu behalten.
Man verliert irgendwann die Kontrolle komplett.
Dann ist es zu spät und man wird sterben müssen.




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